KURZBESCHREIBUNG
PLZ
ORT
~VOLUMEN
TERMIN
 
D-München: Projektmanagement im Bauwesen
keine Angabe
keine Angabe
n/a
26.11.2010
 
 
Submissionen.de Ident-Nr.:
271571-20101030-78581
 
Termin:
26.11.2010
 
(Spätester Termin für die Anforderung der Ausschreibungsunterlagen oder Abgabe des Angebots, alternativ Submissionstermin)
 
 
URL (Ausschreibung oder Auftraggeber):
 
Weitere Informationen/Ausschreibungstext:
 
BEKANNTMACHUNG – SEKTOREN
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Flughafen München GmbH
Nordallee 25
z. H. Fr. Dorothee Doranth
85356 München - Flughafen
DEUTSCHLAND
Tel. +49 89975-61250
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax +49 89975-61216
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
den oben genannten Kontaktstellen
Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS
Flughafenanlagen
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
LV-Nr. D1451 - Terminmanagement für das Projekt "3. Start- und Landebahn
am Flughafen München".
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungsauftrag
Dienstleistungskategorie: Nr. 12
Hauptort der Dienstleistung Flughafen München.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
a) Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt zur Kapazitätserweiterung
den Bau einer 3. Start- und Landebahn. Die zu errichtenden
Flugbetriebsflächen bestehen aus einer 4 000 m langen Start- und
Landebahn, dem Rollwegsystem, den Rollbrücken und der technischen
Infrastruktur. Damit verbunden ist der Bau von weiteren
Infrastrukturmaßnahmen u. a. Umverlegung von Straßen, der Neubau von
Brückenbauwerken sowie die Neuordnung von Gewässern erforderlich. Die
erforderlichen Planungsleistungen wurden durch zahlreiche einzelne
Planerverträge beauftragt. Derzeit wird im Projekt die Ausführungsplanung
bearbeitet.
Begleitend zur Planung beabsichtigt der Auftraggeber, separat Leistungen
des Terminmanagements sowie des Kostenmanagements zu vergeben. Auf Ziffer
VI.3 k) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
b) Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Leistungen des
Terminmanagements:
Das Terminmanagement muss auf dem erreichten Stand der Terminplanung und
Terminsteuerung aufsetzen und diesen weiterführen. Der Auftraggeber
verwendet derzeit folgende Software, die auch weiterhin eingesetzt werden
wird: ACOS Plus.1 für Bearbeitung und Graneda Dynamics 4.1 für die
Visuali-sierung.
Dies gilt sowohl für die formalen, organisatorischen als auch für die
inhaltlichen Vorgaben und Ergebnisse und umfasst u. a. folgende
Leistungen:
— Übernahme der vorhandenen Projekt- und Termingliederungsstrukturen und
Termindaten sowie Überprüfung auf Durchgängigkeit, Umsetzbarkeit und
Übereinstimmung mit den vorliegenden Planungen und Projektzielen,
— Durchsicht und Vervollständigen bzw. Anpassen des Terminplanes
(Netz-plan gem. DIN 69900ff). Erstellen bzw. Ableiten der
Detailterminpläne für Planung, Ausführung und Inbetriebnahme aus dem
Gesamtnetzplan, Aktualisierung und Integration der Daten zum
Gesamtterminplan,
— Konzeption und Implementierung eines Systems für das
Online-Berichtswesen. Einarbeitung des Konzepts in das
Organisationshandbuch. Definition der Berichte für Soll-Ist-Vergleiche,
Terminprognose, Ablaufvarianten etc. in Abstimmung mit dem AG,
— Alle Leistungen der Terminsteuerung und des Termincontrollings.
c) Die Flughafen München GmbH hat den Antrag auf Planfeststellung nach den
§§ 8 ff. des Luftverkehrsgesetzes für die Errichtung der
3. Start- und Landebahn bei der Regierung von Oberbayern gestellt.
Das Planfeststellungsverfahren wird derzeit durchgeführt. Auflagen,
Festset-zungen und Nebenbestimmungen aus dem Planfeststellungsbeschluss
sind im Rahmen des Projekts zu beachten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71541000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Beauftragungsblock 1 als Festbeauftragung:
Terminmanagement der Ausführungsplanung.
Beauftragungsblock 2 als Option:
Terminmanagement der Ausführungsvorbereitung.
Beauftragungsblock 3 als Option:
Terminmanagement der Bauausführung / Inbetriebnahme.
Der Auftraggeber behält sich den schrittweisen Abruf obenstehender
Beauftragungsblöcke vor.
II.2.2) Optionen
Ja
Beschreibung der Optionen: Abrufoptionen für die jeweils nachfolgenden
Beauftragungsblöcke siehe Ziffer II.2.1 der vorliegenden Bekanntmachung.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige
Bieterge-meinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft
einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss
eine ausdrückliche schriftliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden
Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen ihrer Mitglieder
rechtsverbindlich unterzeichnet werden.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des
Bewerbers,
Aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein
vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels
Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
Bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21
Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
Cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur
Sozial-versicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr.
3 SektVO;
Dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese
Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
Ee) dass keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch
die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das
Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs.
4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine
Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst
gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser
Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen
handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
Es wird darauf hingewiesen, dass die vorgenannt geforderten
Eigenerklärungen nicht mit denjenigen der hier nicht anwendbaren VOF
(siehe nachfolgend Ziffer VI.3.a) inhaltsgleich sind und deshalb
Eigenerklärungen, welche sich lediglich auf die VOF beziehen, hier nicht
ausreichen.
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate,
Kopie ausreichend);
c) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens
insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z. B. durch Vorlage
eines Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/ konzernrechtlichen
Verflechtungen sowie Benennung der Mitglieder der jeweiligen
Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane), dass er von keiner
gesellschafts-/ konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit
anderen Architektur-/ Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen
betroffen ist, welche geeignet ist, im Auftragsfall beim Auftraggeber die
Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonflikts
auszulösen.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird
verwiesen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung durch
mindestens Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des
Versicherers (Kopien ausreichend);
b) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers, aufgeteilt für die
letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
c) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers, aufgeteilt für die letzten 5
abgeschlossenen Geschäftsjahre, der auf Leistungen der Terminsteuerung und
des — controllings entfällt, der mit den vorliegend ausgeschriebenen
Leistungen vergleichbar ist (im Sinne Ziffer II.1.5 b), unter Angabe des
Eigenleistungsanteils.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird
verwiesen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen a) Personaleinsatzkonzept: Der Bewerber hat ein
Personaleinsatzkonzept vorzulegen, in welchem die konkret personenbezogene
Mitarbeiterstruktur dargestellt ist und er personenbezogen namentlich
benennen muss, mit welcher Mitarbeiterstruktur er im Auftragsfall die
Vertragsleistungen erbringen wird (vorgesehenes Projektteam). Für die
Darstellung der Personalstruktur müssen zu den Mitarbeiterinnen /
Mitarbeitern Angaben über deren berufliche Qualifikation, Berufserfahrung,
Lebenslauf, Dauer der Zugehörigkeit zum Büro des Bewerbers sowie Angaben
zur Verfügbarkeit im Auftragsfall enthalten sein. Bei
Bewerbergemeinschaften müssen die Angaben für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft getrennt dargestellt werden. Soweit der Bewerber den
Einsatz von Subunternehmern beabsichtigt, müssen die voranstehenden
Angaben für den Subunternehmer dargestellt werden;
b) Angaben zu Referenzen: Realisierte oder in Realisierung befindliche
Referenz-projekte aus den letzten seit der Veröffentlichung der
Bekanntmachung vergangenen 60 Monaten zu den in Ziffer II.1.5
beschriebenen Maßnahmen bei vergleichbaren Projekten mit folgenden Angaben
zu jeder Referenz:
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines
Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und eMail-Adresse,
— Bezeichnung und Standort des Referenzprojektes mit Kurzbeschreibung
sowie Angaben zu den geplanten und tatsächlichen Investitionskosten
(netto), ggf. mit Abweichungsanalyse,
— Auftragswert (netto) der erbrachten Leistungen,
— Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen mit Benennung des
Projektteams für die Leistungserbringung, insbesondere der Leistungsträger
sowie Beschreibung der Tätigkeiten dieser in den angegebenen Referenzen,
— Benennung des zur Leistungserbringung eingesetzten Softwaretools,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Angaben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit
Subunternehmern oder in Kooperation mit anderen Büros erbracht wurden,
ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils.
Bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft wird auf die Vorgaben aus
nachfolgend Ziffer VI.3b) besonders verwiesen. Zusätzlich wird auf Ziffer
VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten
Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
Ja
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebotdie Kriterien, die in den
Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber
D 1451
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für die Aushändigung von Verdingungs-/Ausschreibungs-
und ergänzenden Unterlagen
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf
Teilnahme
26.11.2010 - 11:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können
Deutsch.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird
ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der
Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt;
b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
Aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.3 a) der vorliegenden
Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der
Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
(Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft
für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer
III.2.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung genannten
Eignungsvoraussetzungen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von
jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk,
welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft
ausführen wird, vorzulegen.
Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer
Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegenden
Bekanntmachung hingewiesen.
Bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften)
oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner
finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf
Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung die entsprechende
Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die
rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die
entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird.
Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung
benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen,
wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die
Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber
oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum
Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
cc) Subunternehmer:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im
Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der
Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die
Leistungsfähigkeit dieser Subunternehmer berufen (vgl. Ziffer VI.3 b) bb)
der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem
Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen
Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen
Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise
entsprechend oben Ziffer VI.3. b), bb), bereits mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der
benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragung
des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu
erbringen.
c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache
einzu-reichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung;
d) Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für
deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe
der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 eingehen. Der Umschlag ist mit dem
Hinweis LV-Nr. D 1451 "Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren
Terminmanagement – Nicht öffnen" zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige
frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig;
e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand
der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen
und bewerten. Das Fehlen von Nachweisen und Erklärungen, deren Vorlage
nach dem Inhalt der vorliegenden Bekanntmachung durch einen ausdrücklichen
Hinweis als zwingend vorgeben wird, führt zum Ausschluss des
Teilnahmeantrags.
Das Fehlen von sonstigen Nachweisen und Erklärungen sowie inhaltliche
Defizite der vorgelegten Nachweise und Erklärungen führen nicht zwingend
zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der
grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt und haben bei einer
ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend
dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge.
Der Auftraggeber behält sich vor Teilnahmeanträge bei Zweifeln an der
Eignung wegen fehlender Nachweise oder Erklärungen nicht zu
berücksichtigen.
Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl gleichwertiger Bewerber
den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf höchstens 8
beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben,
dass mehr als 8 Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten
Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe
eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die
Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der
Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten
Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird der
Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerb